Öffentliche Infoveranstaltung am 5. Februar zum Bebauungsplan Aschmatt
07Februar
2025
Kein Verteilzentrum von Amazon! Nach der Entscheidung atmete Haueneberstein auf. Aber wie geht´s weiter im Industriegebiet Aschmatt? FBB-Ortschaftsrat Alexander Reiß kennt die Pläne.
Gewerbegebiete bringen Arbeitsplätze und Steuereinnahmen, aber oft eben auch viel Verkehr und Unruhe. Das gilt auch für das Gewerbegebiet Aschmatt an der Braunmattstraße in Haueneberstein.
Amazon wollte dort viele Jahre lang ein Logistikzentrum errichten. Das konnte so lange verhindert werden, bis Amazon sich anders entschied. Die Bürger atmeten auf. Auch als Standort für das neue Zentralklinikum war Aschmatt im Gespräch weshalb das Gebiet bislang mit einer sogenannten Veränderungssperre belegt war. Weil diese demnächst ausläuft, stand das Thema "Gewerbegebiet Aschmatt" diese Woche wieder auf der Tagesordnung.
Öffentliche Infoveranstaltung am 5. Februar zum Bebauungsplan Aschmatt
Der Ortschaftsrat und das Bauamt hatten die Bürger deshalb am 5. Februar zu einer Informationsveranstaltung in den Bürgersaal im Rathaus eingeladen. Dort stellte Thomas Schwarz, Abteilungsleiter Planen und Bauen bei der Stadtverwaltung den Bürgern den ersten Entwurf eines Bebauungsplans vor und betonte dabei, was man nicht wolle: Vergnügungsstätten, also z.B. Casinos oder Bowlingcenter soll es nicht geben, auch keinen Einzelhandel und keine Logistikzentren. Eher denkt man an kleinere Gewerbeeinheiten wie Handwerksbetriebe, Spezialdienstleister oder Produktionsbetriebe und sieht als gute Beispiele den alteingesessenen Maschinenbauer ARKU, die Firmenzentrale von KARA-Trockenbau oder die Technotrans GmbH. Im neuen Bebauungsplan sollen deshalb keine Gebäude mit mehr als 50 Meter Länge erlaubt werden. Die anschließenden Fragen der Besucher, unter denen auch einige Eigentümer der im Gewerbegebiet liegenden Grundstücke waren, drehten sich um die Verkehrsanbindung oder um mögliche Werkswohnungen, die von der Stadt eher nicht gewünscht, von der Bürgerschaft aber aus Sicherheitsgründen durchaus positiv gesehen werden. Die Stadtverwaltung will die Hinweise aus der Bürgerschaft im nächsten Schritt in die weiteren Planungen einbeziehen und den neuen Bebauungsplan spätestens im April offenlegen.
Es ist Fasching: die Prinzenbälle können starten - Kellerbar in der Eberbachhalle ist geöffnet
Ansonsten hatte der Ortschaftsrat Haueneberstein in dieser Woche nur ein wichtiges Thema: die Prinzenbälle am 8., 14. und 15. Februar in der Eberbachhalle, der Höhepunkt des Hauenebersteiner Faschings, können planmäßig starten. Alle Auflagen und Sicherheitsvorschriften seien erfüllt, auch die berüchtigte Kellerbar sei offen, so FBB-Ortschaftsrat Alexander Reiß. Übrigens: für den 8. und 14. Februar gibt es noch wenige Restkarten.
Alexander Reiß
Ortschaftsrat - Haueneberstein
FBB-Freie Bürger für Baden-Baden e.V.
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Fotos: FBB-Archiv
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